Sylvain Tognelli lässt für Modus Bearings ein paar sehenswerte Tricks vom Stapel – den ein oder anderen kennt ihr allerdings schon aus seinem Interview bei uns! Trotzdem: Frenchie got Style!
Tag: skateboarding
Conny Mirbach – Spots
Street Skateboarding in München? Das Bild der Münchner Innenstadt ist geprägt von Tradition, Sauberkeit und Hochkultur. Sie ist ein Mikrokosmos, den die obere Klasse der Gesellschaft dominiert. Frauen mit Louis Vuitton Taschen am abgeknickten Ellenbogen sind allgegenwärtig, ebenso wie Männer in lachsfarbenden Polohemden und umgebunden Pullovern. Hier und da rollt vielleicht noch der eine oder andere Student auf seinem Longboard umher. Wirkliches Skateboarding hingegen sucht man in den Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen vergebens.
Es passt nicht ins Bild der Reichen und Schönen. Und man sieht es auch nicht. Zumindest nicht, wenn man alle Hände voll zu tun hat, die Ludwig Beck Taschen sicher in den Porsche SUV zu bugsieren. Ich habe mich dennoch auf Spurensuche begeben. Irgendwie scheint es da doch etwas zu geben. Recht versteckt, dabei so offensichtlich. Die folgenden Bilder zeigen normale Spots, die abseits großer Fotomissionen gefahren wurden und werden. Nur bekommst du es nicht mit.
by Conny Mirbach
2014 Snapshot Recap – iPhone Edition
Für diesen besonderen Jahresrückblick wühlen wir uns durch die die Untiefen unseres iPhone-Fotoalbums. Dabei merken wir sofort, dass auch im Jahr 2014 wieder eine Menge los gewesen ist: wir waren unterwegs, haben Leute getroffen, Momente erlebt, Dinge gesehen, Sachen gemacht und unterm Strich ein wirklich gutes Jahr gehabt. Zeit also, dieses noch einmal in Stichpunkten Revue passieren zu lassen:
Anfang des Jahres Donovan Piscopo zum Interview getroffen – stylischer Dude und außergewöhnlicher Skateboarder.
Mit Casper skaten gegangen und dabei von Dwag fotografieren lassen. Die beiden haben sich sichtlich gut verstanden.
Vogelfreiheit Sundays Pt.1
Hjalte Halberg zum Smalltalk geladen. Danach hat der den Shelter zerbacktailed.
Aus der Kategorie “Dinge auf den Boden legen und fotografieren” Pt.1
In London zur Supreme “Cherry” Premiere gewesen und unter anderem Dylan Rieder getroffen.
Mit Louis Taubert in Kiel den neuen Ankerrampen Park ausgecheckt.
Mit Toni Pohlmann angelegt und bösen Blick kassiert
Vogelfreiheit Sundays Pt.3
Warum lag an den Bänken eigentlich Stroh, Denny Pham? Battle At The Bänke 2014 als vollen Erfolg verbucht.
Aus der Kategorie “Dinge auf den Boden legen und fotografieren” Pt.2
Zu Recherchezwecken unseres Berichts über Skateboard-Deutschland und zur Lage der Nation auf der Biermeile herumgetrieben. Unsere Experten konnten wichtige Erkenntnisse sammeln.
Und Pfand sammeln.
Mit den adidas Boys in der Stadt unterwegs gewesen. After-Line-Moment mit Dennis Durrant
Mit Panne nach Helsinki geflogen – sehr amüsante Tage mit lustigen Menschen verbracht, bei dem der Contest eher zur Nebensache wurde.
Aus der Kategorie “Dinge, die Menschen an den Bänken tun, die wir nie für möglich gehalten hätten.”
Fanfreundschaft in Köln – Bös und Mixen
Auch so hat der diesjährige Sommer leider ausgesehen – trotzdem das Red Bull Offsprings Finale über die Bühne gebracht.
Zu Gast bei Yaws im Arrow & Beast in Stuttgart gewesen – holla!
Kurz vor Weihnachten Jonathan Peters in Kreuzberg beim Filmen getroffen. Er ist einfach immer unterwegs und hat in diesem Jahr sein wunderbares Video “Propeller Island” veröffentlicht.
Wir wünschen allen Lesern ein Frohes Fest und besinnliche Feiertage!
Fotos: Mark Stone
Mehr Snapshot Recaps
München – das sind wir
„Skateboarding in Munich is soo hot right now“, lautet ein Satz, der letztes Jahr auf dem Blog eines Münchner Locals zu lesen war. Es ging darum, wie sich München in den letzten Jahren in Bezug auf Skateboarding verändert hat. Zwei bekannte Münchner Skateboarder hatten sich gerade von schweren Krankheiten erholt. Ein anderer war mit den Besten der Welt den Street-League-Contest bei den X-Games mitgefahren. Ein paar Münchner Young Guns und alte Veteranen bekamen plötzlich Check-outs sowie Interviews in diversen Mags im In- und Ausland.
Kurz gesagt: Das Interesse an Skateboarding in München war deutlich gestiegen. Eine neue Crew hatte mit einem Video für viel Aufsehen gesorgt, und mittlerweile skaten alle wieder miteinander, ohne den anderen ans Bein zu pissen. Ein neuer Core-Shop hat in der Stadt aufgemacht und funktioniert wunderbar neben den beiden „Mall-Shops“. Es gibt jetzt auch einen Skateboard-Verein, und die Zeichen stehen gut, dass wir in ein bis zwei Jahren eine Halle bekommen. Wie gesagt, Skateboarding in München ist „soo hot right now“.
Skateboarding verändert sich stetig. Von leeren Backyard-Pools in den Siebzigern zum Vert-Skating der achtziger Jahre. Die große Street-Revolution in den Nineties und der riesige Boom nach Tony Hawks Pro Skater in den Nuller-Jahren. Mittlerweile ist Skateboarding ein Riesengeschäft. Wenn eine Firma einen auf cool machen will, dann kannst du dir sicher sein, dass jemand dumm grinsend ein Deck ins Bild streckt. Skate-Klamotten und -Schuhe bekommt man mittlerweile nicht nur im Local-Skateshop, sondern online nahezu überall, ganz ohne lokale Unterstützung der Szene. ESPN überträgt Skate-Contests live im Fernsehen.
Gott sei Dank ist das nicht der einzige Aspekt von Skateboarding. Immer mehr Pro-Skater setzen ihre eigenen Ideen um und gründen eigene Firmen, machen Boards, Klamotten, Zines, Mags, Shops, Skateparks. Meist gut durchdacht und mit Liebe zum Detail unterstützen sie die lokale Szene oder setzen weit über die Landesgrenzen hinaus Akzente. Sie sind gut vernetzt und man kann über das Internet schnell kommunizieren. Das funktioniert gut. Weltweit.
Auch in München vollzieht sich die Evolution von Skateboarding durch die Jahrzehnte. Dem ersten Skatepark Deutschlands, den Pfanni Hills, folgen weitere Parks in verschiedenen Stadtteilen und Gemeinden in und um München. Das SBZ am Hart war einer der beliebtesten dieser Parks und kann als der erste richtige Treffpunkt der Szene bezeichnet werden. Hier fingen einige Münchner Legenden an zu skaten. Unter ihnen auch ein junger Dennis Busenitz, Stefan Lehnert, Bernhard Kitvarametha oder Robinson Kuhlmann.
Im Winter ging man in die Skate and Fun-Halle am Ostbahnhof oder in die Action Area im Olympia Park, gleich neben dem legendärem Stone Park gelegen. Wenn man Glück hatte, ging man mit Hansi Herbig ein Foto schießen. Seinen Stuff bekam man im Boarders in Sendling oder beim Hansi im Goodstuff an der Münchner Freiheit, Schwabing. Letzterer lag direkt auf dem Weg in die EuroSkate-Halle, die 2010 leider schließen musste. Einen Ersatz gibt es bis heute nicht.
Die Schließung einer solchen Halle ist immer ein herber Rückschlag für die Szene. Selbiges gilt für Shops. Boarders und Goodstuff mussten in den Jahren danach ebenfalls schließen bzw. wurden aufgekauft. Der berühmte SPOT an der Schwanthaler Höhe wurde kurz danach ein Opfer der Münchner Justiz. Ein Anwohner klagte gegen die angebliche, permanente Lärmbelästigung. 2012 stand die Münchner Szene quasi mit leeren Händen da.
Allein der Münchner Obrigkeit die Schuld an diesem Dilemma in die Schuhe zu schieben ist leider ein wenig naiv. Schon immer galt die Münchner Skateszene als schwierig. Man hatte nicht viele Spots und Parks, und die wenigen, die es gab, wollten verteidigt werden. Kennt man die Eigenschaften eines Münchners, so verwundern einen die Geschichten von Fremden nicht: Griesgrämig, provinziell und arrogant seien sie, so lautet das Klischee. Der Zusammenhalt bei angekündigten Demos zur Schließung der EuroSkate oder vom SPOT ließ zu wünschen übrig. Es musste sich etwas ändern.
Parallel zu diesen Rückschlägen plätscherte das Münchner Skateboarding trotzdem irgendwie vor sich hin. Die Gemeinden außerhalb Münchens wussten nicht so richtig, wohin mit ihrem Geld und bauten einen Park nach dem anderen. Als Ersatz für den SPOT wurde für viel Geld der überdimensionierte Hirschgarten gebaut. Gemäß dem Trend entstand am Feierwerk ein sogenannter „Skate Plaza“.
Seine Boards holte man sich in Läden, in denen es auch Ski, Snow-, Surf- oder Longboards gibt. Ein bisschen Coverage von den üblichen Verdächtigen in diversen Mags gab es trotzdem. Getroffen hat man sich eher abends bei Robinson in der Bar. Die Essenz von Skateboarding suchte man allerdings vergebens.
Man kann also sagen, dass man Skateboarding in München bis auf wenige Ausnahmen eine gute Zeit lang hat schleifen lassen. Jeder hat sein eigenes Ding gemacht. Jede Crew war für sich, und keiner wusste so richtig, warum.
Fragt man Locals heute, dann ist der Tonus ein ganz anderer. Alles sei superentspannt und der Zusammenhalt so groß wie nie zuvor. Aber warum diese plötzliche Wandlung?
Einen wesentlichen Anteil hat sicherlich die Robinson-Kuhlmann-Bar am Gärtnerplatz oder kurz: die 14. Hier fanden kurz nach der Eröffnung die ersten Video-Premieren vom Goodstuff am Isartor, Titus, Boarders oder Boneless statt. Außerdem zeichnete sich der Laden immer mehr als Treffpunkt nach einer Skate-Session ab. Erstmals nach Jahren traf man wieder den einen oder anderen Homie von früher und tauschte sich aus. Die Bar wurde auch immer zur ISPO-Zeit als Location für Partys genutzt. Egal, ob vor oder hinter dem Tresen, man traf eigentlich immer einen Skater.
Kurz darauf wurde nach fast 20 Jahren der Goodstuff von einem weltweit agierenden Funsport-Großkonzern aufgekauft. Man kann heute sagen, dass das so etwas wie die Initialzündung für die Ideen von Simon „Esel“ Schöllhorn, Robinson Kuhlmann und Daniel von Mitschke war: Nämlich endlich wieder einen Core-Skateshop in München zu eröffnen. Das Gerücht machte dank der Bar und einer riesigen Sticker-Aktion schnell die Runde. Durch die Revitalisierung eines alten Blogs von Robinson und Daniel wurde fix ein Name gefunden, kurze Zeit später war in unmittelbarer Nähe zur Bar eine freie Ladenfläche gefunden.
Norbert Palicsak – Nollie FS Crooks Flip out
Das Lob gebührt aber nicht nur der 14 und dem SHRN. Schon vorher entwickelten sich verschiedene Ströme wie das Irregular Magazin, das seit geraumer Zeit über Skateboarding aus München und Bayern berichtet. Neue Brands wie Favorite und Salut Skateboards, Woodybunch oder Holidaylife Co. traten in die Fußstapfen der United Skateboard Artists und tragen einen ebenso wichtigen Teil bei wie einzelne Crews – so z.B. ehemals die Marvs, bottomline oder Ontime bzw. jetzt Marijuth oder die Crucrumas.
Wir haben wieder eine Hand voll junger Talente, die sich von den alten Hasen inspirieren lasen, alles wird festgehalten von einigen Filmern und Fotografen. Der Skateboard München e.V. wächst stetig und fungiert als wichtige Schnittstelle zur nicht immer skaterfreundlichen Stadt München. Hoffentlich wird ihre gute Arbeit bald durch eine Skatehalle belohnt, damit große Contests wie die X-Games oder der Munich Mash auch in Zukunft wieder in München stattfinden können. Weitere Höhepunkte dieser ganzen Ströme waren sicherlich die Go Skateboarding Days in den letzten beiden Jahren und der Bau des Theresienwiesen-Skateparks. Dort hat man gesehen, was möglich ist und wo die Reise hingehen sollte. Alle geben mächtig Gas und sind ohne Ende motiviert. Ganz ohne Beef. Ausruhen sollte man sich auf dem bisher Erreichten allerdings nicht, es gibt immer viel zu tun.
Aus Gesprächen mit der Industrie, den Mags, Skatern und Shops aus Deutschland und der ganzen Welt kommt immer wieder hervor, wie überrascht sie mittlerweile von München sind. Wir haben viele neue Freundschaften in Berlin, Deutschland und der ganzen Welt geschlossen. Ihr seids auf jeden Fall herzlich eingeladen, euch das Ganze auch mal anzuschauen. Bei uns kann man es nämlich ganz gut aushalten. Danke, Servus und habe die Ehre.
Text: Michael “Mixen” Wiethaus
Fotos: Leo Preisinger
Opener: Burny
vanoverberghe.tumblr
Sybren Vanoverberghe ist freischaffender Nachwuchs-Fotograf aus Belgien. Diversität in seiner Bildsprache ist dabei nicht verwunderlich, immerhin ist der Knabe gerade mal 18 Jahre alt und befindet sich damit erst am Anfang seines Schaffens. Trotzdem kann Sybren bereits erste Veröffentlichungen vorweisen, so hat er z.B. bereits ein Cover für das Soma Magazin geschossen. Wir haben uns auf seinem tumblr umgeschaut und sind uns sicher, in Zukunft noch mehr Bilder von ihm zu Gesicht zu bekommen.
Simon De Volder – FS Bluntslide – Brussels
Joren Losfeld – Crooks – Belgium
Three years ago I bought a camera because I wanted to film some tricks of my friends who were skating a lot. Later on I started to discover that filming wasn’t really the thing I wanted to do. I tried to take some pictures of skateboarding and other related subjects as well.
Jonathan Vlerick – FS 270 – Belgium
Lennert Goessens – Wallie – Ghent
Trevor Cappon – FS Lipslide – Dunkerque, France
At this moment I’ve been shooting skateboarding for about 2 years. The biggest reason why I like to take pictures is the fact that you can capture a moment that will never exist the same as it was. As a photographer you’re able to tell a story with this moment you’ve captured with your camera. You can choose how you capture that specific moment and off course which kind of subjects you like to photograph. I started with photography because of skateboarding, but I also like to document things that happen besides skateboarding, for example lifestyle or street photographs.
Barcelona, Spain
My inspiration comes from a lot of different kind of art forms, however the photography of other photographers is one of the most important inspirations. Besides all that I think that life in general is a big inspiration as well, the people you meet and the moments you experience in life is the main inspiration for me I guess. Seeing the work from skateboard photographers like French Fred give me an instant boost to keep on shooting skateboarding and make me try to make my photographs better and better. Besides the famous skateboard photographers I’m a big fan of the work of street photographers like Gary Winogrand or Elliot Erwitt as well.
For me most of the times a good photo is a photo that has a certain amount of expression and feeling into it, a photo that tells a story or a photo that makes you use your fantasy to make up a story around the photograph. It has to have a good composition, the lightning has to be fine, it has to be shot at the exact right moment, there has to be attention to the background as well as the subject and all these kind of different things have to come together in one good shot.
SPOT ON: OLLI ILMONEN & TIM ZOM
24 Stunden, sechs Leuchten, Oli Ilmonen und Tim Zom – das sind die Eckdaten für den neuesten Spot on Clip aus dem Berliner Shelter. Los gehts:
Norbert Szombati – Raw from Asia
Südostasien, besonders China und Thailand sind immer wieder eine Reise wert. Norbert Szombati hat sich auf den weiten Weg gemacht und schickt eineinhalb Minuten rohe Footy von Smoothen Spots. Dankeschön!
VANS Store Bochum Opening
Am kommenden Sonntag öffnet sich ein ganz besonderes Türchen – in Bochum wird der neue Vans Store feierlich eröffnet und ihr seid herzlich eingeladen zu Waffeln und Glühwein. Für die Musik sorgen Kurtis Flow & DJ Easy und auch eine Best Trick Session am Curb auf dem hauseigenen “SkateSpot” wird es geben. Wer seine Weihnachtseinkäufe noch nicht gemacht hat, sollte unbedingt vorbeischauen – es gibt 10% auf das komplette Vans Sortiment, sowie einiges an Free Stuff abzugreifen. Frohe Feierei allerseits!
VANS Store Bochum Opening
Sonntag, 7. Dezember 13.00
Kortumstraße 2, Bermuda3eck, Bochum
Bright European Skateboard Awards 2015
Im Januar werden in Berlin, pünktlich zur Bright, wieder die European Skateboard Awards verliehen und wir freuen uns ganz besonders in der Kategorie “Magazine of the Year” nominiert zu sein. Das nur vorneweg, denn jetzt kommt ihr ins Spiel: Zum ersten Mal könnt ihr am aktiv Voting teilnehmen, eure Favoriten wählen und im besten Falle dabei noch Preise von Vans und Nixon abgreifen – also erhebt eure Stimme! Zeit habt ihr bis zum 15. Dezember!
New Kids on the Block Contest 2014
Kommenden Samstag, den 06.12.2014 geht in der Skatehalle Berlin zum bereits achten Mal der New Kids on the Block Contest über die Bühne. Auch in diesem Jahr heisst das Motto wieder „Kids im Team mit Pros“. Beim jährlichen New Kids on the Block Skateboardcontest hat der Nachwuchs die Möglichkeit sein Können unter Beweis zu stellen – Damit der Einstieg nicht so schwer fällt, stehen den Kids Pros, wie z.B. Jürgen Horrwarth, Lennie Burmeister, Julian Dykmans, und viele mehr zur Seite.
In den Runs treten die Kids gemeinsam mit einem Pro zusammen an und zeigen auf dem Streetcourse ihr Können, gewertet werden nur die Kids. Zu gewinnen gibt es zahlreiche Sachpreise und teilnehmen kann jeder bis einschließlich 14 Jahren. Wer Lust bekommen hat, kann sich noch persönlich und telefonisch im Café der Skatehalle möglich (Voranmeldung erforderlich, auf 50 Starter begrenzt!).
Alle Infos nochmal gesammelt:
Wo: Skatehalle-Berlin, Revaler Straße 99, 10245 Berlin
Wann: Samstag, 06.Dezember.2014
Einlass: 13:00 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Startgeld: 8 Euro (Vereinsmitglieder 4 Euro)
Eintritt Zuschauer: 4 Euro für Erwachsene ,2 Euro für Kinder unter 15 Jahren
Anmeldung: persönlich im Café der Skatehalle // telefonisch unter 030 – 29362966
DEDICATION II
Jan Stollbergs Kurzfilm Dedication II erzählt in wunderschönen Bildern den skateboardtechnischen Werdegang von Lars Rothenstein, der in diesem Video allerdings keinen einzigen gewöhnlichen Spot fährt – Ihm reicht gutes Flat für seine verrückten Freestyle Tricks, die heutzutage Seltenheitswert haben. Nach Slappies, Wallrides und Powerslides ist Freestyle vielleicht das nächste große Ding im Skateboarding? Every Future has a past. – Wir sind gespannt.
Anti Hero – Destination Unknown
In Zeiten, in denen Videos über Jahre hinweg produziert werden und angeteast werden, schlägt Anti Hero mit “Destination Unknown” einen ganz eigenen Weg ein. Das Full Length Video wurde kurzerhand und beinahe heimlich einfach online gestellt. Ziemlich erfrischend und gespickt mit High Speed Skateboarding, was wiederum beweist, dass nicht alles wertvolle auch etwas kosten muss. Daumen hoch für Anti Hero!
Michel Funke – Favorite Full Part
Michel Funke ist schon längst kein unbekannter Name mehr in Deutschland. Der Berliner gehört zur Zeit zu den ambitioniertesten deutschen Skatern. Michel ist oft auf Tour und geht ehrgeizig auf Film- und Fotomissionen. Wenn er einen Trick oder eine Line im Kopf hat, dann prügelt er sie auch durch, bis er sie im Kasten hat. So etwas wie Aufgeben kennt er selten. Wenn er mit der Bongbande an den Spot kommt, ist immer für gute Stimmung und krasse Banger gesorgt. Mit Michel kann man auch außerhalb der Skateboardwelt gut abhängen, da er immer gut drauf und ausgeglichen ist und wenn du ihn antreffen willst, erwischst du ihn meistens am Polendenkmal oder im T-Park. Du erkennst ihn an mächtigem Nollie Pop und an seinen Nollie Inward Heels, die man schwer verwechseln kann. Wir präsentieren seinen neuen Full Part für seinen Boardsponsor Favorite Skateboards.
Text & Edit: Konrad Waldmann
NESW – SOUTH
Die Herren Charlie Birch, Casper Brooker, Kyron Davis, Korahn Gayle, Tom Harrison, Jak Pietryga und Neil Smith wurden für das NESW Projekt in ihrem natürlichen Habitat im Süden Englands bei ihrer Lieblingsbeschäftigung gefilmt – der vorletzte Teil der Mini Serie:
Die ersten beiden Teile gibt es hier zu sehen – für die, die es verpasst haben…
DEAN PALMER – PASS~PORT
Der Pass~Port Teamfahrer Dean Palmer skatet durch die australische Nacht, ist dabei äussert stylisch unterwegs und hat eine hervorragende Trickauswahl getroffen. Mehr braucht man zu diesem sehenswerten Clip gar nicht sagen:
Filmed by Luke Smith
Edited by Trent Evans
Vans Skate EMEA – Copenhagen Tour
Kopenhagen in Dänemark gehört seit Jahren und einigen Umfragen zufolge zu den glücklichsten Städten der Welt. Wer selbst schon einmal da war wird das nachvollziehen können, denn in der Stadt herrscht ein unfassbar entspannter Vibe, den jetzt auch die beiden Vans Teamfahrer Josh Young und Ignacio Morata genießen konnten. Die beiden cruisen durch die Stadt und nehmen dabei ziemlich viele, ziemlich stylische Spots in Angriff: Kopenhagen ist wirklich eine Reise wert, der nächste Sommer kommt bestimmt…
NESW – EAST
Das britische Projekt “NESW” hatten wir euch ja hier bereits ausführlich vorgestellt. Hier kommt der zweite Edit der kurzen Serie, der den Osten der Insel zum Inhalt hat. Zu sehen sind unter anderem Casper Brooker, Kyron Davis, James Foster, Tom Harrison, Vaughan Jones, Tyrone O’Hanrahan, Jak Pietryga, Neil Smith und die Special Guests Fernando Bramsmark, Hjalte Halberg und Simo Mäkelä. Film ab:
Carhartt X Polar Launch Recap
Kein Produktlaunch ohne Nachberichterstattung – Das dachten sich wohl auch Carhartt und Polar, die nach dem erfolgreichen Launch ihrer gemeinsamen Kollektion jetzt den passenden Videorecap nachlegen. Pontus Alv, Haus- und Hof-Fotograf Nils Svensson und der Grafiker Jacob Ovgren sprechen über die Hinter- und Beweg-Gründe der Kollabo. Ach ja, Skateboarding gibt es auch zu sehen, unter anderem von Hjalte Halberg, David Stenström und Little Oski, der gerade einen Wachstumssprung gemacht hat:
Max Beinhofer – DGK Part
Man könnte sagen Max Beinhofer ist zurück! Doch wie kann jemand zurück sein, der niemals so ganz weg gewesen ist? Es liegt daran, dass Footage von Max eher spärlich gesät ist, denn der Nürnberger ist Niemand der mit Footage um sich wirft. Qualität statt Quantität und Realness statt Fake-Profil – Max fährt ab sofort für DGK und wir haben ihn zu einem kurzen Interview gebeten.
Hi Max, neulich hast du gesagt, „genug gechillt“ – was meinst du damit?
Ich war zu lange an einem Fleck und war skatetechnisch nicht unterwegs. Nun habe ich wieder Bock und bin hungrig wieder zu reisen und präsent zu sein.
Bist du in letzter Zeit regelmäßig geskatet?
Weniger – Ich habe mir im Frühling mein Schlüsselbein zweifach gebrochen und zertrümmert. Jetzt habe ich zwar noch eine Platte und Schrauben in der Schulter, aber die halten ganz gut und ich kann wieder richtig skaten.
Was hast du sonst die ganze Zeit in diesem Jahr getrieben?
Wir hatten hier in Nürnberg Like Wow am Laufen und es gab viel zu tun mit Freunden, Business und Familie…
Was machst du gerade beruflich?
Nachdem jetzt Like Wow aufgelöst wurde, konzentriere ich mich auf mein Skaten und gucke, dass ich meine Brötchen damit verdienen kann.
Wie gefährlich ist es, in Nürnberg in die falschen Kreise zu geraten?
Das Ding ist, dass sich hier sehr viele Leute Sachen geben, darauf abkacken und Scheiße bauen. Man muss einfach nur wissen, wann man nach hause geht – dann ist alles easy!
Warum passt DGK gut zu dir?
Ich fühle die ganze Sache an sich! Da steh ich komplett hinter, ich fühle den Scheiß! Außerdem wurde mir gesagt, dass ich zu DGK passe wie kein anderer.
Was macht die Feierei?
Feiern gehe ich schon lange nicht mehr, das ist immer das Gleiche und ich ziehe Probleme förmlich an…
Eine wichtige Lektion, die du für’s Leben gelernt hast?
Keine mündlichen Verträge abzuschließen.
Was steht für dich als nächstes an?
Im Dezember fliege ich für 5 Wochen mit meiner Freundin nach Thailand. Dort dann mit Burny in Bangkok Fotos schießen und weiter nach Koh Samui, einfach mit meiner Besten abhängen. Im Frühjahr gehts nach NYC…
Interview: Benni Markstein
Filmed & Edited by Sebi Vellrath
Additional Filming by NBG Boys
Foto: Burny
San Francisco / Big Sur Weekend
Berlin, Nieselregen, 6 Grad. Was würden wir dafür geben, jetzt mit Freunden ein paar Hills zu bomben und bei schönstem Wetter in der Natur unterwegs zu sein… Zum Glück gibt es die Jungs von Coalatree Organics, die genau das gemacht haben und uns mit ihrem sehenswerten Clip daran teilhaben lassen: