Tag: lucas fiederling

Chris Pfanner is such a nice and chill person it is almost hard to imagine him even going as hard as he does. but this part proves once again that he is one of the most talented in his field.

photo by Chris Johnson.

Hinter jedem guten Brand steckt immer ein guter Art Director. Alles geht durch seine Hände und prägt die visuelle Identität der Marke. Unsere Rubrik Behind the Scenes gibt Einblicke in die Arbeit der kreativen Köpfe bei den aufregendsten Brands. Heute wollen wir eine durchaus bunte Company beleuchten, die viele Skateboarder rund um den Globus und seit Jahren fast täglich ganz nah an sich ranlassen: Es geht um Boxershorts und ja, ihr liegt richtig, wenn ihr jetzt an Lousy Livin denkt. Wir haben Stefan Marx und Pitt Feil in Hamburg besucht und uns über die Company, Arbeitsteilung und das World Wide Web unterhalten…

Stefan-Marx

Stefan, wie kam es eigentlich, dass Lousy zur Boxershorts-Company wurde? War das von Anfang an der Plan?
Nein, das war natürlich nicht der Plan. Als ich damals mit 16 mein T-Shirt-Label The Lousy Livin’ Company gegründet habe, war der Plan, immer mal wieder Lieblings-T-Shirts für meine Freunde und mich zu veröffentlichen. Das habe ich auch eine ganze Zeit lang gemacht, in Hamburg dann während meines Studiums parallel mit Pitt an Cleptomanicx gearbeitet. Bei Cleptomanicx hatten wir Boxershorts in der Kollektion. Ich fand es immer super, Stoffmuster zu entwickeln, für Boxershorts und Bettbezüge.

Als wir in den letzten Jahren mit Cleptomanicx markenrechtliche Probleme in Europa bekamen, aber die Boxershorts bei Skatern weltweit beliebt waren, diese uns auch unterstützen wollten, aber parallel dazu große Textilsponsoren hatten, war dies ein Grund von vielen, nur für die Boxershorts ein eigenes Label zu gründen. Auf der anderen Seite ist unser Produkt unabhängig von der halbjährlichen Kollektionshysterie der Modeindustrie und „never out-of-stock“, was eine andere Arbeitsweise erlaubt. Der Name lag dann einfach nah, Lousy Livin Underwear und The Lousy Livin’ Company begleiten sich nun gegenseitig.

Was ist denn dein Aufgabenbereich bei Lousy Livin?
Ich beschäftige mich mit der visuellen Seite des Labels, alle Stoffmuster, Anzeigen, Kataloge etc. Aber auch ein großer Teil an Kommunikation mit den Labels, mit denen wir Collaborations entwickeln, das Abwickeln der Grafiken für die Produktion. Außerdem auch die ganzen Grafiken für unsere Videos, die wir mit Lucas Fiederling erstellen, und dann male ich noch ab und zu ein neues Lousy Livin-House-Obstacle an, die immer von meinem Bruder Michael gebaut werden.

Stefan-Marx-Studio

Beschreibe uns doch mal deinen typischen Tag!
Kaffee, Studio, Arbeit, Telefon, Zeichnen, Scannen, Leute treffen.

Und wenn es an die Fertigstellung einer Kollektion geht?
Dann wird nur daran gearbeitet, aber da wir aber tatsächlich mehr neue Produkte über das ganze Jahr veröffentlichen und uns aus dem sechsmonatigen Kollektionsrhythmus-Wahnsinn ausgeklinkt haben, gibt es auch keine Kollektions-Nervenzusammenbrüche.

Welche Rolle spielt Social Media in der Markenkommunikation?
Unsere Lousy Livin-Supporter haben in den letzten Jahren viele Clips mit Lucas Fiederling und Torsten Frank gedreht, diese werden online gezeigt, sowie natürlich alle Neuigkeiten zu Lousy Livin, neue Produkte etc.

Arbeitest du eher on- oder offline?
Online leider! Aber ich plane Offline-Zeiten!

Du bist ja auch als Künstler tätig, hast Ausstellungen und bereist die Welt. Wo laufen die Verkäufe besser – im realen Leben oder übers Netz?
Ich bin froh, in Galerien Ausstellungen machen zu können, mit Öffnungszeiten und Ausstellungsdaten. Diese Praxis hat das Netz noch nicht abgelöst. Auch Studiobesuche und so weiter sind komplett offline! Aber natürlich spielt das Netz immer eine Rolle, klaro, 2015 eben. Die Leute ziehen sich alles rein.

Stefan-Marx-Collections

Kann man sagen, dass du dich und deine Kunst über Social Media präsentierst und vermarktest?
Ich habe viel Spaß daran, ein paar Arbeiten digital über Instagram zu zeigen, parallel spiegle ich dies auch auf FB. Es gibt eben immer so verschiedenstes Feedback in den Kommentaren, das macht mir schon sehr viel Spaß. Wenn ich eine Zeichnung dort poste, wird diese wohl von mehr Leuten gesehen, als in einer Ausstellung in einer Galerie, die einen ganzen Monat dauert. Meine Sonntagsdepression behandle ich gerade mit einer Sundaayyyssss-Kolumne, ich versuche jeden Sonntag eine Sundaayyyssss-Zeichnung zu zeichnen und zu posten. Mein Traum wäre eigentlich eine Sonntagszeichenkolumne in einer Wochenendausgabe einer großen Zeitung, Feuilleton der FAZ am Sonntag wäre das Tollste. Back to print!

sundayssss

Vielen Dank für deine Zeit!

Stefan-Marx-Lousy-Livin

by Danny Sommerfeld

Francisco Saco did it again. Ein fast 15 Minuten langer Trailer für sein neustes Werk Homo Pop Gun, welches am 10. Oktober in der Villa Neukölln, Berlin Premiere feiern wird. Mit dabei sind unter anderem: Konstantin Rutschmann, Eniz Fazilov, Dallas Rockvam, Steve Forstner, Daniel Pannemann, Malte Spitz und viele, viele mehr.

Wenn Ed Templeton dich persönlich ins Team holt, musst du schon irgendwie besonders sein, denn in der Vergangenheit waren das immerhin Namen wie Chad Muska, Donny Barley oder auch Jamie Thomas, die Ed als eigene Teamfahrer verwalten musste. Vor einigen Wochen begab sich Axel mit der WWCF-Crew (Where We Come From) nach Bangkok, um schon nach wenigen Tagen einen kompletten Artikel im Gepäck zu verstauen. Während Axel also am Spot von Punkt A nach B fliegt, hocken Florian Hopfensperger und Lucas Fiederling in der besten Position, um Manöver XY möglichst spektakulär und ansprechend zu dokumentieren. Die vorhandenen Bilder erzählen nur Erfolgsgeschichten, wir aber sind auch am Drumherum interessiert und beleuchten jeden Trick daher von drei Seiten: Filmer, Fotograf und Skater. Vorab dürfen wir erwähnen, dass Axel einen Part in „Where We Come From“ bekommt – jetzt wisst ihr schon mal mehr. Die einzige Frage, die weiterhin im Raum steht, wäre: Was haben die Belgier bloß im Wasser? An der Ernährung kann es zumindest nicht liegen, denn Axel verzichtet komplett auf Gemüse.

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BS Tailslide

Lucas:
Nachdem wir nachts an diesem Traum von einer Hubba vorbeigekommen waren, war klar, dass wir zurückkommen müssen. Leider war das dann aber zur totalen Rush-Hour, und so kam es, dass alle drei Minuten ein unglaublicher Schwall von Menschen den Platz um dem Spot belagerte. Willow und Niklas haben sich darum gekümmert, die schwierige Situation unter Kontrolle zu bekommen und die vielen Wege, aus denen all die Menschen gekommen sind, im Auge zu behalten. Beide kamen bei der Sache jedenfalls sichtlich mehr ins Schwitzen als Axel während seines Backtails, der übrigens nur das i-Tüpfelchen nach einem perfekten BS Lipslide war.

Axel:
The hubba is at a skytrain station (part of the public transport system). It’s always super packed with people, so it’s pretty hard to skate. The whole crew was helping to stop the people that were passing by, while I was trying to get the trick – thanks a lot guys! I love filming with Lucas! He’s one of my favorites. He had a lot of shit on his mind in Bangkok but still managed to film everything the way I like it!

Burny:
Die chaotische Situation vor Ort liess Axel zwischen jedem Versuch ungefähr fünf bis zehn Minuten warten, und ohne die Hilfe einer ganzen Crew hätten wir es nicht unter Kontrolle kriegen können. Innerhalb von fünf Versuchen konnte Axel dann den Trick landen und die schwierigen Rahmenbedingungen wurden von Axel einfach akzeptiert.

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Ollie Up

Lucas:
An diesem unerträglich heißen Tag machten wir uns auf, um die Universität zu skaten, von der Burny schon so viel erzählt hatte. Nach jedem Versuch musste Axel erst mal unter einer Palme abwarten und sich Wasser über den Kopf kippen, um Energie für einen weiteren Versuch zu haben. Burny und ich durften ihn dabei in der prallen Sonne beobachten. Axels Ollie ist dank Samu wohl eine der witzigsten Aufnahmen im Video. Lasst euch überraschen!

Axel:
I don’t have all those tech tricks so I just tried to ollie up the gap.

Burny:
Ich hab in fünf Jahren Asien noch nie so eine harte Hitze dort erlebt. Wie Axel das meistern konnte, ist bewundernswert. Ohne mit den Wimpern zu zucken nahm er Anlauf und drei Versuche später hatte er ihn auch schon im Kasten.

Impossible
Impossible

Lucas:
Axel wollte gegen Ende der Tour gerne erneut zu diesem Tempel-Gap, da er bei unserer ersten Session noch nicht ganz fit war. Zwischen den Versuchen rief er mich plötzlich total aufgeregt zu sich rüber, denn in einem kleinen Bach nebenan schwamm eine riesige Echse. Die Session war erst einmal für ein paar Minuten durch Dschungel-Feeling und iPhone-Geblitze unterbrochen. Als sich dann irgendwann alle an den Anblick des im Müll wühlenden Stadtsauriers gewöhnt hatten, konnte Axel innerhalb weniger Versuche den Impossible eintüten.

Axel:
We went to that spot the first day we arrived in Bangkok. I was trying to tre flip it but I couldn’t do it. On one of the last days we went back. I did the tre flip in a couple tries and then tried to do the Impossible. It was 35 degrees that day. So gnarly to skate!

Burny:
Dieses Streetgap liegt vor einem Tempel inmitten des Protestviertels in Bangkok. Man sollte meinen, dass thailändische Protestanten eher unangenehm reagieren könnten, was aber überhaupt nicht der Fall war. Polizisten, Protestanten und Mönche waren gleichermaßen hyped und die Axel-Show konnte losgehen.

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Half Cab into Bank

Lucas:
Kurz vor dem Make kam ein Security und wollte uns verjagen – doch ließ er sich irgendwie überzeugen (Burny), uns doch noch ein paar Versuche zu geben. Sein Kollege sah die Sache allerdings anders und wollte Axel, der mit seinen Gedanken beim Trick war, plötzlich mit seinem gezogenen Schlagstock bedrohen. Nach einem kurzen Katz- und Mausspiel ließ sich der etwas übereifrige Kollege überreden und Axel konnte weitermachen. Erwähnenswert ist vielleicht noch der kleine Bordstein kurz vorm Absprung, den man vorher per Switch Ollie überwinden muss, und der diesen Half Cab eigentlich unmöglich macht.

Axel:
There were two security guys at that spot. One guy said we could skate there. So I was trying the Half Cab, and after a couple of trys he said I could try two more. I could not land it, so I went up the bank to try one more, all of a sudden the other security guard came, and he was trying to beat me up with a stick. Somehow we could manage to get one more shot and I luckily made it.

Burny:
Der Spot befindet sich direkt an einer Fakultät der Universität, die gerade eine Vorlesung abgehalten hatte. Wieso Axel sich einen Fakie-Trick vorgenommen hat, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. Der Junge macht einfach, was er will!

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5.0 Gap out

Lucas:
Wieder einer der Spots, den wir nur dank Burnys Security-Austricks-Performance skaten konnten. Samu Karvonen und Axel haben sich die Fischerhüte aufgesetzt und sind die Ledge im wahren 90s-Style gefahren. Den 5.0 hat er im Handumdrehen gemacht und so konnte ich sogar um Wiederholung bitten, um eine zweite Perspektive zu bekommen. Um Burnys Technik zu beschreiben, bedarf es eigentlich Rapskills, Schauspieltalent und eine ordentliche Portion Mut: „No, no, skating good, don’t worry, all good! They professional! Ja! Ja! You know Nikeee? Is big company, you like Nikeee? Adidaaaas! Big Company! Big, professional!! Is no problem. Half an hour skate no problem!!!“, waren ungefähr seine Worte. Dabei rückt er dem überforderten Security so nah auf die Pelle, dass dieser irgendwann verwirrt die Flucht ergreift und einer Session nichts mehr im Wege steht. Klappt in Bangkok in 8 von 10 Fällen!

Axel:
That spot was mellow. We tried to skate it and the security showed up, so Burny was talking with him to get five more minutes. Samu and I had a good session on that thing, which was cool! That was my first trip with Burny, I never met him before. He’s cool. Shoots good photos and gets so hyped on everything. I hope to skate with him soon.

Burny:
Normalerweise ist dieser Spot ein totaler Bust. Der Security zickt nicht lange rum, sondern weiß direkt zu handeln. Es ist vergleichbar mit einem Sechser im Lotto, hier ungestört skaten zu können. Axel machte jedenfalls den 5.0 Gap out im zweiten Versuch. Schneller als jeder Security.

Was haben der illustre Personenkreis um Julian Furones, Willow, Johannes Schön, Jeremy Reinhard, Tjark Thielker, Kaio Hillebrandt, Niklas Speer von Cappeln, Daniel Pannemann, Dennis Behrens, Paco Elles, Vladik Scholz, Kevin Wenzke, Gabriel Engelke, Eniz Fazliov, Lucas Fiederling, Charles Collet und Oli Bürgin gemeinsam? Richtig – sie alle haben bereits einen kleinen Clip mit dem Lousy Haus gefilmt, das dafür um die halbe Welt gereist ist. Lucas Fiederling hat sich an einem kleinen Best Of versucht – überaus gelungen:

Bier, Pommes und Skateboarding – Die RVCA Sideways Tour führte Julian Davidson, Jeremy Leabres, Charles Collet, Remy Taviera, Octavio Barrera und Yann-Xavier Horowitz ins Land von Männeken Piss: Belgien. Lucas Fiederling hat den dazugehörigen Clip gefilmt und geschnitten…

Der Trailer zu Lucas Fiederlings neustem Videoprojekt Where we come from mit: Chris Pfanner, Marty Murawski, Samu Karvonen, Niklas Speer von Cappeln, Willow, Phil Zwijsen, Eniz Fazilov und Axel Cruysberghs. Wir sind gespannt und bleiben für euch am Ball!

Albert Nybergs FS 360 Kickflip aus Barcelona im Keyhole Peak für Lucas Fiederlings Where We Come From Videoprojekt. Der Spot hat nun wirklich schon einige krasse Manöver gesehen und angeblich ist vor kurzem jemand via SW 360 Flip darüber gesegelt. Maxime Geronzi wars!?

Der Filmemacher Lucas Fiederling hat sich vor kurzem auf den Weg nach Marokko gemacht – als Mitstreiter im Gepäck diesmal: Axel Cruysberghs, Phil Zwijsen, Charles Collet, Jarne Verbruggen und Jonathan Thijs. Das Line-Up also mehr als vielversprechend, herausgekommen ist dieser schöne Clip!

via

Chris Pfanner by Fiederling

Nach Elijah haben wir den nächsten Kandidaten für das Vans Video. Chris Pfanner ist einer der größten Exportschlager aus Europa und konnte sich schon vor Jahren in der Szene einen Namen machen. Grund dafür ist, neben seiner extrem positiven Einstellung, sicherlich seine enorme Sprungkraft. “Warum daran vorbei fahren, wenn man auch einfach drüber springen kann.” – Schönes Motto Chris!

Lucas Fiederling ist rund um den Globus unterwegs um für sein kommendes Videoprojekt “Where we come from” zu filmen. Kürzlich verschlug es ihn nach Helsinki und die Crew, die er für diesen Trip um sich versammeln konnte, war nicht von schlechten Eltern: Axel Cruysberghs, Phil Zwijsen, Jarne Verbruggen und Albert Nyberg trafen in der Hauptstadt auf Ron Modig, Tuukka Rajala, Samu Karvonen und Marius Sylvanen. Einschalten lohnt sich!

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Chris Pfanner zeigt uns einen satten FS Nosegrind für Lucas Fiederlings neustes Videoprojekt Where We Come From.

Eigentlich wollte sich Lucas Fiederling nur mit seinen Freunden aus Amiland am Christiania Bowl in Kopenhagen entspannen, doch glücklicherweise filmte er dabei die Styleshow von Dannie Carlsen. Das nennen wir dänisches Boardgefühl und hoffen davon bald mehr zu sehen.

Heute hat Österreichs Chris Pfanner Geburtstag und das wird mit einem Keyhole Peak, von Lucas Fiederlings neustem Projekt Where We Come From, gefeiert. Alles Gute Chris!

Where We Come From ist der Titel des neuen Streifens von Lucas Fiederling mit Niklas Speer Von Cappeln, Eniz Fazilov, Marty Murawski, Willow, Louis Taubert, Phil Zwijsen, Chris Pfanner und Samu Karvonen. Bluesbrothers wiederum, ist der Name der Serie auf Youtube, die Stimmung für das Projekt machen soll, welches höchstwahrscheinlich im nächsten Jahr erscheinen wird. Mit diesem Line-up und Lucas Fiederling hinter der Kamera darf man sich schon auf radikales und lautes Skateboarding freuen. Mehr Informationen findet ihr auf der neuen Website, Instagram oder auch auf der Facebook Fanpage.

Lucas Fiederling hat im Winter 2011 Louis Taubert, Niklas Speer von Cappeln und ein paar Freunde mit nach Südafrika genommen. Herausgekommen ist die Birdsnake Tour, eine wunderbare Doku über ihre Zeit vor Ort und wie sie Land und Leute zu schätzen gelernt haben. Die Bilder sind super, das Skateboarding knallt, der Edit rockt. Was will man mehr?! Ich weiss was – Z.B die DVD kaufen im Original mit einem fetten 20 Seiten Booklet und – Ihr spendet damit auch noch für einen guten Zweck. Hier erfahrt ihr mehr. Rundes Ding, Luc!